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10.4.2007

Berliner Philharmoniker lehnten Vorschläge für das Wagner-Rahmenprogramm ab

Salzburg (SN, APA) Die Berliner Philharmoniker haben die Chance vertan, in der Reihe "Kontrapunkte" ein aufschlussreiches, die Figur Richard Wagner erhellendes Programm anzubieten. Jürg Stenzl, leitender Musikwissenschafter der Universität Salzburg war von den Osterfestspielen beauftragt, das Programm für diese kammermusikalische Reihe rund um die Oper zusammenzustellen, seine Vorschläge wurden zu 80 Prozent von den Orchestermusikern selbst als zu probeintensiv abgelehnt.
Bei der Reihe "Kontrapunkte" der Salzburger Osterfestspiele geht es um musikalische und historische Bezüge zum Hauptprogramm, dieses Jahr betrifft dies Wagners "Das Rheingold". Stenzl hat daher bestimmte Werke, unter anderem von Krenek, Ravel, Faure, Milhaud, Liszt, Hindemith und vor allem Strawinsky, vorgeschlagen, welche ideologisch und kompositionstechnisch in direktem Bezug zu Wagner beziehungsweise in krassem Gegensatz zu Wagner stehen.
Die Intendanzen der Osterfestspiele und der Berliner Philharmoniker wollten sich zum Vorwurf Stenzls nicht äußern.

Quelle: www.salzburg.com

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