Kinderstadt Mini-Salzburg startet heute

27. Juni 2007

Stadt Salzburg (SN). Zum dritten Mal findet vom 27. Juni bis 14. Juli 2007 in der Eisarena und dem Volksgarten die Kinderstadt Mini-Salzburg statt.

Bereits in den Jahren 2003 und 2005 veranstaltete der Verein "Spektrum" in der Eisarena und im Salzburger Volksgarten die ersten Salzburger Spielstädte. Die Kinder und Jugendlichen gestalteten dabei ihre eigene Gesellschaft: Die 7 – 14jährigen können jeweils von Dienstag bis Samstag arbeiten, mitbestimmen, Verantwortung übernehmen, studieren, Geld verdienen, Sachen erfinden, lernen und Spaß haben.

Vor 2 Jahren nahmen jeden Tag mehr als 1.000 Kinder daran teil. Es gab zwischen 500 und 600 Arbeitsplätze im TV-Studio, in der Bank, im Beauty-Salon, in der Bibliothek, bei der Müllabfuhr oder beim Bootsverleih. Darüber hinaus boomten auch die Unternehmen: Von Kindern wurden Casinos und Wettbüros, eine Werbeagentur, eine Gebärdensprachschule, ein Massagetempel, der "Waffelhimmel" und diverse Flohmärkte selbständig eröffnet.

Dieses Jahr werden zum ersten mal auch Kinder aus Bozen in Mini-Salzburg zu Gast sein und von 27. Juni bis 7. Juli ihre eigene Casa Italia öffnen und so ein bisschen italienisches Flair in die Kinderstadt bringen. Mit diesem Schüleraustausch der besonderen Art wird auch der Bildungsaspekt der Kinderstadt wieder ein bisschen in den Vordergrund gerückt. Das Grundprinzip der Spielstadt besteht darin, Kindern ein offenes, komplexes Lernumfeld anzubieten, das es ermöglicht, selbst organisiert und selbst bestimmt ein Stück ihres Lern- und Lebensraumes, zu dem auch die Schulwelt gehört, zu gestalten. Eigenmotivation und Experimentierlust werden gefördert, Fantasie und Organisationsfähigkeit gefordert.

Da die Kinderstadt mittlerweile eine sehr hohe Bekanntheit hat gibt es dieses Jagr ein neues Einlass-System, das mehr Gerechtigkeit schaffen soll: Neben dem bewährten Spielpass, der für die ganze Spielzeit als Ausweispapier in der Kinderstadt gilt gibt es als neues Element einen Tageseintritt (1 Euro). Der Tageseintritt ermöglicht mehr Kindern das Mitwirken am Spiel und gleichzeitig werden dadurch auch täglich neue Spielsituationen entstehen, da immer neue Kinder und Jugendliche hinzukommen.

Quelle: www.salzburg.com