Geschichte Salzburg

Geschichtliche Informationen von Salzburg

Salzburg verfügt über eine überaus spannende und stolze Vergangenheit. In diesem ganz besonderen Fürstentum hielten vorwiegend Erzbischöfe die Macht in ihren Händen. Dort, wo sich heute Salzburg befindet, bauten erstmals die Römer eine Siedlung mit dem Namen Juvavum. Im 7. Jahrhundert wurde Salzburg dann unter Bischof Rupert neu gegründet.

Das barocke Salzburg, das sein wahres Gesicht besonders deutlich in seiner heutigen Altstadt zeigt, erhielt seine Ausprägung vor allem im 17. und 18. Jahrhundert. In dieser Zeit beeinflussten insbesondere die Fürsterzbischöfe Wolf Dietrich, Markus Sittikus und Paris Lodron die Stadt durch ihre starke Bautätigkeit. Etliche Bauten, darunter hundert Kirchen und Schlösser repräsentieren bis heute die Macht und den Einfluss der Erzbischöfe. 1756 gebar Salzburg außerdem einen seiner wohl wichtigsten Söhne, Wolfgang Amadeus Mozart. Diesem wurde 1842 am Mozartplatz ein Denkmal gesetzt.

Nach dem 2. Weltkrieg übernahm Salzburg eine wichtige Funktion als eine der wichtigsten Handelsstätten Österreichs und wurde gleichzeitig zu einem der meist besuchtesten Orte des Landes, nicht zuletzt wegen seines ganz besonderen kulturellen Lebens. Die Salzburger Festspiele bilden natürlich den Anlass für ein überaus reiches Kulturleben in der Stadt. Das Theater-, Konzert- und Kunstangebot Salzburgs entspricht durchaus internationalem Standard und kann mit dem Kulturangebot jeder Großstadt dieser Welt mithalten.

Die Steingasse als historisches Herzstück Salzburgs

Ein historisches Herzstück Salzburgs ist die uralte Steingasse. Sie hat bis heute nichts von ihrem mittelalterlichen Charme eingebüßt. Lange galt sie als wohl wichtigster Weg um Salz, das sogenannte “weiße Gold der Berge“, zu transportieren. Schwere Fuhrwerke brachten das Salz von Hallein kommend durch die Steingasse.

Die Steingasse galt von je her also als wichtigster Transportweg. Im Mittelalter war sie die Nord-Süd-Verbindung für den Handel mit Italien beispielsweise. Auf dieser Verbindungsstrasse siedelten sich schnell unterschiedlichste Handwerker und Gewerbetreibende an. Töpfer, Färber oder Gerber beispielsweise etablierten entlang der Steingasse Ihre Gewerbe und noch heute kann man ihre immer noch gut erhaltenen und beeindruckenden Häuser mit ihren prächtigen Gärten besuchen.

Nicht immer jedoch war es in der Steingasse so friedlich wie heute. Oft war sie auch Schauplatz kriegerischer Handlung und man konnte Waffengeklirr und Kriegsgeschrei vernehmen. Das Innere Steintor zeugt noch heute von diesen Auseinandersetzungen mit feindlich Gesinnten. Es wurde als Bollwerk gebaut, um Feinde abzuhalten. Kriegerische Handlungen fanden zum Beispiel auch im Jahre 1525 statt: Während der Bauernkriege unter Erzbischof Matthäus Lang versuchten Rebellen aus dem Pinzgau die Stadt einzunehmen. Das Tor wurde aufgrund dieser kriegerischen Auseinandersetzungen und des drohenden Dreißigjährigen Krieges ausgebaut und Feinden wurde somit die Einnahme Salzburgs fast unmöglich gemacht.

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